Wo anderen die Form egal ist, liebe ich die Formvollendung. Wo andere den Trash mögen, liebe ich die Schönheit. Und ich hinterfrage, wo andere eher zustimmen.

Ich habe Grafikdesign an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim studiert. Als Art- und Creativedirector in einigen Werbeagenturen gearbeitet. Kreativität als Alltag und als Stoff, der wie das Blut im Körper zirkuliert. Außerdem habe ich mit meiner Frau ein Spezialitäten-Genuss-Geschäft gegründet.

Was mich dabei immer begleitet hat, ist meine Leidenschaft für Kunst und Illustration. Und mein Interesse für Kunstgeschichte, Soziologie und Philosophie.

Und was ist das Leben ohne das Essen und Trinken? Eine Kulturtechnik, die, bewusst gelebt, uns bereichert und uns die Natur auf eine zusätzliche Art nahe bringt.

Heute ist der Schönheitssinn vielfach verkümmert. C. F. von Weizsäcker sieht aber in der Schönheit eine Form der Wahrheit. Was schön ist, ist gut für uns. In diesem Sinne betreibe ich mein ästhetisches Projekt »Die Heiterkeit des Seins«. Im Bewusstsein, dass im Leben auf Heiterkeit Bewölkung folgt und Unwetter drohen. Aber gerade deshalb.

Detlef Staack