Geschichten
Geschichten vom Glück. Von seinem unerwarteten Eintreten, nachdem es vielleicht vorher ganz anders aussah. Vom schnellen Ergreifen, bevor der Moment vorbei war. Von der Erkenntnis, dass das Glück manchmal direkt vor uns liegt, wir es aber nicht sehen. Oder von den Streichen, die uns das Leben so spielt. Eben noch glücklich, wenigstens zufrieden, stellt das Schicksal uns schon ein Bein.
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Was ist Glück?
Vor wenigen Wochen war ich im Schwarzwald wandern, zu zweit. Das spätsommerliche schöne Wetter musste ausgenutzt werden. Dann erscheint mir die Natur noch einmal besonders schön, wenn der Sommer Abschied nimmt. Und ich annehmen muss, dass es bald kalt und regnerisch wird. Das ist dann nicht meine Zeit. Also genieße ich den Augenblick.
Der Weg führte uns in ein langes enges Tal, an einem Fluss in seinem steinigen Bett entlang, von seinem Gurgeln begleitet. Wandern betrachte ich nicht unter Leistungsaspekten, ich mag in der Natur sein. Aber ein bisschen Anstrengung gehört schon dazu. Wir waren schon so lange unterwegs, dass wir daran dachten, bald umzukehren. Das Tal weitete sich mit Wiesen und drei Bauernhäusern auf der anderen Seite des Flusses. Ein Pfad und eine Brücke lockte uns über den Fluss und wir standen auf einer Wiese mit einigen spätsommerlichen Blumen, durch die ein kleiner Bach gluckerte. Wir haben uns auf die Wiese gelegt, in den Himmel geschaut, mal die Augen geschlossen, dem Bach zugehört, die Sonne und den leichten Wind auf unserer Haut genossen, und die Stille. Das war für mich Glück.
Lieber Detlef,
Gratuliere Dir – eine Klasse Rezeptur.
Die Mixtur, Mensch genannt, ist wohl
das tollste Ragout, welches je einem
himmlichen Kochbuch entschlüpfte.
Christian Ernst Graf v. Bentzel-Sternau
Herzliche Grüße von Ingrid-Maria
Endlich habe ich meine eigene Wohnung!
Ein weiterer Schritt in Richtung Selbstständigkeit, der mich wahnsinnig glücklich macht
Im Moment läuft einfach alles super!!!
Vorgestern war ich einkaufen und bin durch die Fußgängerzone gelaufen.
Irgendwie war ich schon den ganzen Tag deprimiert und schlecht drauf.
Es began schon morgens, als mir meine Kaffeetasse runtergefallen ist und dann musste ich wegen einer Auftragshäufung auch noch vormittags ins Büro, wo mich dann auch noch mein Kollege genervt hat, während ich genug Arbeit um die Ohren hatte.
Ich lief also etwas lustlos durch die Fußgängerzone und mir kam eine Frau mit einem Schild um den Hals entgegen. Erst dachte ich, dass es eine Bettlerin wäre, die Geld möchte, doch dann konnte ich erkennen, was auf dem Schild stand:
“Free Hugs” – also “freie Umarmungen” – stand dort. Ich habe das schonmal in einem Internetvideo gesehen und fand die Idee damals schon toll. (wer das nicht kennt, kann einfach mal bei Youtube nach “free hugs” suchen)
Dann bin ich auf die Frau zugegangen und wir haben uns umarmt.
Das hat mich irgendwie aufgeheitert und ich ging wieder etwas positiv gestimmter in die Geschäfte.
Diese Umarmung war mein persönlicher Glücksmoment an diesem Tag.
Letzte Woche hatte ich besonderes Glück, als mir mein Handy in die Toilette fiel und ich nun weiß, dass es tauchen kann
Glück war es, als ich auf der Heimreise mit der Bahn meinen Anschlusszug bekam.