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	<title>Die Heiterkeit des Seins</title>
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		<title>Gesund ist nicht immer gesund</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 17:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DStaack</dc:creator>
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Ja, ja, ich weiß, helles Brot ist nicht gesund, es hat keine Nährwerte. Aber es schmeckt besser zu Käse und Marmelade als dunkles Brot. Weil ich ein bisschen gesundheitsbewusst bin, esse ich doch hin und wieder Vollkornbrot. Zur Abwechslung schmeckt das auch. Einem Gesundheitsimpuls folgend, biss ich kürzlich wieder in ein unheimlich gesundes Brot – [...]]]></description>
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<p>Ja, ja, ich weiß, helles Brot ist nicht gesund, es hat keine Nährwerte. Aber es schmeckt besser zu Käse und Marmelade als dunkles Brot. Weil ich ein bisschen gesundheitsbewusst bin, esse ich doch hin und wieder Vollkornbrot. Zur Abwechslung schmeckt das auch. Einem Gesundheitsimpuls folgend, biss ich kürzlich wieder in ein unheimlich gesundes Brot – knirsch, mir fehlt ein Stück Zahn!  Das kann teuer werden. Ich glaube, in Zukunft esse ich nur noch Baguette. Außerdem, mein Misstrauen gegenüber dogmatischen Gesundheitsargumenten wurde weiter gesteigert. Zum Beispiel gegenüber der Behauptung, Butter sei des Teufels und Margarine pure Gesundheit (habe ich nie geglaubt). Das ist auch durch die Auswertung aller Studien zu diesem Thema (Metastudie) widerlegt. Deshalb esse ich auch weiterhin kräftig schmeckenden vollfetten Käse (das Angebot wird schon geringer) statt die fett- und geschmacksreduzierten Industrieprodukte.</p>
<p>Gesundheitsargumente sind vor allem auch Mittel zur Durchsetzung von Marktinteressen. Heute werden Lebensmittel konfektioniert, morgen der Mensch. Begonnen hat das schon. Dann ist der Mensch das Produkt einer Industrie, wie das heute viele Nahrungsmittel sind.</p>
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		<title>Ich hab ’ne Meise</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 14:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DStaack</dc:creator>
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Jetzt ist die Sonne da. Endlich. Und nicht nur, weil sie gerade ein Wolkenloch gefunden hat. Anlass genug, sich Zeit für einen Waldspaziergang zu nehmen. Zuerst war es mir nicht bewusst, dass etwas anders war. Der vielstimmige Chor der Vögel. Die Zeit der Stille, der Winter, ist nun endgültig vorbei. So ein Konzert hebt meine [...]]]></description>
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<p>Jetzt ist die Sonne da. Endlich. Und nicht nur, weil sie gerade ein Wolkenloch gefunden hat. Anlass genug, sich Zeit für einen Waldspaziergang zu nehmen. Zuerst war es mir nicht bewusst, dass etwas anders war. Der vielstimmige Chor der Vögel. Die Zeit der Stille, der Winter, ist nun endgültig vorbei. So ein Konzert hebt meine Stimmung und ich finde, man kann sich etwas eins fühlen mit diesem Aufbruch der Natur. Mann, wird da wahrscheinlich jemand sagen, der hört den Vögeln zu, der hat ’ne Meise. Ich hör viel lieber Lady Gaga. Auch im Wald, falls ich mal dort hin komme. Auch zum tausendsten Mal wird mir das nicht zu blöd.</p>
<p>Liebe Vögel, ihr habt es heutzutage schwer. Gegen Lady Gaga kommt ihr einfach nicht an.</p>
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		<title>Bekenntnisse eines Wintermuffels</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DStaack</dc:creator>
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Mir fällt es manchmal recht schwer, heiter zu sein. Jetzt im Winter. Dunkel. Kalt. Brrrr …  Ich fahre nicht Ski (obwohl ich es schon einigermaßen konnte). Das ist im Winter schade, denn für die Skifahrerin und den Skifahrer ist der Winter ein Quell der Freude. Ich dagegen hoffe, dass er schnell vorbeigeht und der Frühling [...]]]></description>
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<p>Mir fällt es manchmal recht schwer, heiter zu sein. Jetzt im Winter. Dunkel. Kalt. Brrrr …  Ich fahre nicht Ski (obwohl ich es schon einigermaßen konnte). Das ist im Winter schade, denn für die Skifahrerin und den Skifahrer ist der Winter ein Quell der Freude. Ich dagegen hoffe, dass er schnell vorbeigeht und der Frühling kommt. Kürzlich habe ich im verschneiten Wald eine Wanderung gemacht. Wirklich sehr schön. Jetzt ist der Schnee weg. Wenn ich etwas weiter fahre, in höhere Gebirgslagen, liegt Schnee. Wahrscheinlich werde ich das demnächst mal tun. Aber gestern habe ich gegen Wintertrübsal mit einer Flasche Wein aus der Toskana angekämpft. Sangiovese mit Cabernet Sauvignon. Ausgebaut in neuen Barriques.  Vanillig, konzentriert, schöne Länge. Nicht aus dem Supermarkt. Dazu, ich muss es zugeben, das ist vielleicht kein sonntägliches Essen, Pizza. Dafür selbst gemacht, mit Pizzamehl, das macht den Teig knuspriger. Büffelmozzarella, Mangold, Oliven. Das mit dem Wein ist natürlich keine Lösung für jeden Tag. Also wird es Zeit, dass der Frühling kommt. Was nicht heißt, dass ich dann keinen Wein mehr trinke.</p>
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		<title>Der schöne Augenblick</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 17:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DStaack</dc:creator>
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Jahreswende. Vergänglichkeit der Zeit. Manche schauen mit Tatendrang in die Zukunft (dabei bleibt der Tatendrang meistens in den Bahnen des Gewohnten). Manche schauen mit Bedauern zurück und erinnern sich melancholisch des Vergangenen, des Schönen, das nicht bleibt. Was aber das Leben wertvoll macht, ist gerade seine Vergänglichkeit. Der schöne Augenblick, das Erlebnis, eingefroren, auf Dauer [...]]]></description>
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<p>Jahreswende. Vergänglichkeit der Zeit. Manche schauen mit Tatendrang in die Zukunft (dabei bleibt der Tatendrang meistens in den Bahnen des Gewohnten). Manche schauen mit Bedauern zurück und erinnern sich melancholisch des Vergangenen, des Schönen, das nicht bleibt. Was aber das Leben wertvoll macht, ist gerade seine Vergänglichkeit. Der schöne Augenblick, das Erlebnis, eingefroren, auf Dauer gestellt, wäre bestimmt ein schlimmes Gefängnis. Okay, manches Schöne könnte natürlich länger dauern.</p>
<p>Es ist das Fortschreiten der Zeit, die Unwiederholbarkeit, die dem Leben Wert gibt. Und das Glück wohnt im Vergänglichen. Darum – <strong>genießen wir den Augenblick!</strong></p>
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		<title>Glückliche Dänen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 08:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DStaack</dc:creator>
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Die Dänen sind das glücklichste Volk der Welt. Haben Studien ergeben. Warum? Die Dänen sind ein sehr wohlhabendes Volk, aber das Vermögen konzentriert sich nicht bei Einkommensspitzen. Die Dänen sind sehr auf sozialen Ausgleich bedacht, und dabei hat jeder die Möglichkeit, wenn es nötig ist, wieder schnell in Arbeit zurückzufinden. Existenzängste kennt man in dieser [...]]]></description>
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<p>Die Dänen sind das glücklichste Volk der Welt. Haben Studien ergeben. Warum? Die Dänen sind ein sehr wohlhabendes Volk, aber das Vermögen konzentriert sich nicht bei Einkommensspitzen. Die Dänen sind sehr auf sozialen Ausgleich bedacht, und dabei hat jeder die Möglichkeit, wenn es nötig ist, wieder schnell in Arbeit zurückzufinden. Existenzängste kennt man in dieser Hinsicht so gut wie nicht. Und die Dänen zahlen sogar gerne Steuern. Spitzensatz der Einkommenssteuer 62%. Welch ein Wunder. Deshalb kennen die Dänen viele unserer Probleme kaum. Zum Beispiel die Unterfinanzierung öffentlicher Einrichtungen und der Bildung. Vielem, was zu einem funktionierenden Gemeinwesen gehört. Und die Dänen sind liberal.</p>
<p>Aber so liberal, dann doch nicht. Das ist wahrscheinlich die Kehrseite ihres Glücks: Man muss dazugehören! Wer sich anders verhält, als erwartet, wird ausgeschlossen. Auch Glück hat wohl seinen Preis.</p>
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		<title>Vom Glück der Masse</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 10:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DStaack</dc:creator>
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Wir stehen im Zeichen der Masse und des Ähnlichen. Ladenketten, Hotelketten, Blockbuster, Fußballereignisse, Superstars &#8230; Alles möglichst groß und viel. Gut, jeder muss selbst wissen was ihm Genuss bereitet. Aber leidet nicht die Vielfalt unserer kulturellen Landschaft? Das Ähnliche ist immer schon da. Deshalb kann es ein Glück sein, statt dem allgegenwärtigen Hit eines Popstars, [...]]]></description>
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<p>Wir stehen im Zeichen der Masse und des Ähnlichen. Ladenketten, Hotelketten, Blockbuster, Fußballereignisse, Superstars &#8230; Alles möglichst groß und viel. Gut, jeder muss selbst wissen was ihm Genuss bereitet. Aber leidet nicht die Vielfalt unserer kulturellen Landschaft? Das Ähnliche ist immer schon da. Deshalb kann es ein Glück sein, statt dem allgegenwärtigen Hit eines Popstars, ein wenig präsentes Stück zu hören. Etwas anderes als alle. Denn es macht Freude, selbst zu entdecken. Und das Neue liegt meistens abseits. Manchmal findet das doch den Weg in den Mainstream. Aber wir sind dann oft weiter. Haben wieder etwas Neues entdeckt.</p>
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		<title>Kühe wollen gemolken werden</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 16:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DStaack</dc:creator>
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Melken? Milch gibt&#8217;s im Supermarkt, in bald kilometerlangen Kühlregalen, in Tetra Paks. Die Milch dort ist meistens ultrahocherhitzt, eine Flüssigkeit, die mit echter Milch gerade noch die Farbe gemeinsam hat. Von Natur keine Spur. Es sei denn, der Aufdruck landfrisch. Oder so. Lebendige Kühe, was ist das? Nicht mal im Urlaub sehen wir sie. Wir [...]]]></description>
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<p>Melken? Milch gibt&#8217;s im Supermarkt, in bald kilometerlangen Kühlregalen, in Tetra Paks. Die Milch dort ist meistens ultrahocherhitzt, eine Flüssigkeit, die mit echter Milch gerade noch die Farbe gemeinsam hat. Von Natur keine Spur. Es sei denn, der Aufdruck landfrisch. Oder so. Lebendige Kühe, was ist das? Nicht mal im Urlaub sehen wir sie. Wir liegen dann am Strand. Da gibt es selten Kühe.</p>
<p>Aber was heißt das, wenn wir uns immer weiter von unseren natürlichen Grundlagen entfremden? Jedenfalls sollten wir das Band nicht zerschneiden, das uns an die lebendige Natur bindet. Diese zu empfinden, ist schön und wertvoll. Weil eben nicht reduziert auf die paar Cents, die wir im Supermarkt berappen. Ein tieferer Bezug zur Natur kann glücklich machen. Wenigstens mich.</p>
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		<title>Vom Genuss</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 10:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DStaack</dc:creator>
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Genießen? Das ist doch eine Allerweltsfähigkeit. Abends vor dem Fernseher zu sitzen, eine der saukomischen Unterhaltungs-sendungen auf bestimmten Sendern anzusehen, das ist Genuss. Aber wahrscheinlich ist es mehr Ablenkung.
Genießen ist mehr. Wie jede menschliche Fähigkeit, sollte diese geschult werden. Genießen ist eine Kulturtechnik. Wer gut Tennis spielen will, muss üben. Wer sehr gut spielen will, [...]]]></description>
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<p>Genießen? Das ist doch eine Allerweltsfähigkeit. Abends vor dem Fernseher zu sitzen, eine der saukomischen Unterhaltungs-sendungen auf bestimmten Sendern anzusehen, das ist Genuss. Aber wahrscheinlich ist es mehr Ablenkung.</p>
<p>Genießen ist mehr. Wie jede menschliche Fähigkeit, sollte diese geschult werden. Genießen ist eine Kulturtechnik. Wer gut Tennis spielen will, muss üben. Wer sehr gut spielen will, muss mehr üben. So ist es auch mit dem Genuss. Neues kennen lernen, über Altes das Wissen vertiefen und sich nicht auf das Bewährte beschränken und der Quantität den Vorrang einräumen. Die Sensibilität schulen durch Nachdenken, Hinschauen, Hinhören, Schmecken. Ein eher leiser Vorgang, durch den man sich selbst bereichert und die Welt um uns reicher wird. Und ein Ergebnis könnte noch sein, dass uns die Welt in ihrer Vielfalt unbedingt erhaltenswert erscheint.</p>
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		<title>Rezepte für ein gelungenes Leben</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 13:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DStaack</dc:creator>
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Das Rezept für ein gelungenes Leben gibt es nicht. Wir sind verschiedene Glückstypen. Aber Rezepte für ein zerstörerisches Leben gibt es schon. Daraus folgt, es muss auch Wege zum Glück geben. Etwa gleich der Anleitung und der Zutatenliste beim Kochen. Oder vielleicht so, dass man etwas nur in sein Navi tippt und schon hat man [...]]]></description>
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<p>Das Rezept für ein gelungenes Leben gibt es nicht. Wir sind verschiedene Glückstypen. Aber Rezepte für ein zerstörerisches Leben gibt es schon. Daraus folgt, es muss auch Wege zum Glück geben. Etwa gleich der Anleitung und der Zutatenliste beim Kochen. Oder vielleicht so, dass man etwas nur in sein Navi tippt und schon hat man sein Ziel ohne größere Umwege erreicht. Diese Wege zum guten Leben, oder gar zum Glück, sind sicher nicht unbegrenzt. Aber es sind keine mehrspurige  volle Autobahnen, auf denen jeder den anderen überholen will, nur die Zeit im Kopf und den Tacho im Blick. Möglichst schnell von A nach B. Der Weg zum schönen Leben ist keine Überholspur. Obwohl man von manchen erfolgreichen Menschen sagt, sie führten ein Leben auf der Überholspur. Zum Beispiel von Bankern vor dem Crash.</p>
<p>Sucht, Hetze, Rennen, Anhäufen, Vermehren, die Droge Unterhaltung, wir treiben uns ständig an. Und werden getrieben. Doch kommen wir wirklich an? Man sagt über Lotteriegewinner, dass diese mit ihren Millionengewinnen oft nicht glücklich werden. Es scheint, ein großes Glück kann zu groß für das Gefäß unserer Psyche sein.</p>
<p>Wie unterschiedlich wir auch als Menschen sind, zu einem gelungenen Leben gehört sicherlich auch die Langsamkeit, kurvige Wege, die mehr zeigen als der Blick von der Autobahn. Das Besondere, Individuelle, welches sich zeigt, wenn wir genauer hinsehen.</p>
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		<title>Von der Begierde</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 12:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Viel haben ist schön. Vorübergehend. Sich Grenzen setzen ist aber besser. Vielleicht. Dann, wenn man genauer hinschauen und hinhören will, genauer spüren und wissen –  intensiver genießen will. Je mehr wir haben, desto größer die Gefahr, dass uns vieles gleichgültig wird. Das Neue entwertet das Alte.
Allerdings gibt es Beispiele, dass das nicht so sein [...]]]></description>
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<p>Viel haben ist schön. Vorübergehend. Sich Grenzen setzen ist aber besser. Vielleicht. Dann, wenn man genauer hinschauen und hinhören will, genauer spüren und wissen –  intensiver genießen will. Je mehr wir haben, desto größer die Gefahr, dass uns vieles gleichgültig wird. Das Neue entwertet das Alte.</p>
<p>Allerdings gibt es Beispiele, dass das nicht so sein muss. Der Kunstsammler. Er erfreut sich an seinen ersten erworbenen Werken und strebt nach mehr. Das liegt in der Logik des Sammelns. Vermutlich genießt er den Akt des Sammelns mehr als das einzelne Werk. Und er genießt sein Ego. Das sollten wir ihm aber nicht verübeln, schließlich ist eine Kunstsammlung etwas an sich Wertvolles. Doch kehren wir in unser eigenes Leben zurück, vermutlich nicht in das des betuchten Kunstsammlers. Erfreuen wir uns an dem, was auch unseren Genuss- und  Wissenshorizont erweitert. Und die Vorstellung, an allem, was das Leben bietet, teilhaben zu müssen, steht da im Weg.</p>
<p>Gut, ich gebe zu, so ganz zufrieden bin ich nicht, etwas fehlt in meinem Leben schon, eine Segelyacht! Damit könnte ich auch meinen Horizont erweitern. Es müsste ja auch nicht gleich eine ganz große sein.</p>
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