Empfehlungen

Das Glück wohnt überall. Im Urlaub, in einem Glas Wein, unter Kochtopfdeckeln, zwischen den Seiten eines Buches … Aber vor allem: in unserem Kopf. Unserer Fähigkeit zum Genießen.

Was und wie genießen Sie? Ihre Empfehlungen und Tipps. Zum Urlaub, zum Essen & Trinken, zu Büchern, zu Musik, und was es mehr gibt. Wenn nicht gleich zu unserem Glück, dann zu unserer Freude und Bereicherung.

7 Kommentare

  1. schlankhochdrei schrieb:

    Ich esse gerne süß und Marmelade zum Frühstück muss sein. Meine Freundin hat mir neulich selbstgemachtes Gelee mitgebracht. Einfach super. Bromber-Apfel-Gelee mit Thymian! Sie hat mir auch ihr Rezept gegeben. Also, wem Gelee herzustellen nicht zu schwer ist, hier ist es:
    675 g säuerliche Äpfel, 1,4 kg Brombeeren, einige Thymianzweige, Zucker.
    Äpfel mit Schale und Kerngehäuse grob hacken, mit den Brombeeren, den Thymianzweigen und 850 ml Wasser in einen großen Topf geben. Zum Kochen bringen und 1 Std. sanft köcheln lassen, ab und zu rühren, bis die Früchte weich sind. Topfinhalt in einen Saftbeutel geben und den Saft an einem kühlen Platz in 8-12 Std. in eine metallfreie Schüssel abtropfen lassen, ohne zu pressen oder zu wringen. Saft abmessen und mit 450 g vorgewärmtem Zucker auf je 570 ml Saft in einen großen Topf geben. Unter Rühren behutsam erhitzen, bis der Zucker aufgelöst ist, dann Temperatur heraufschalten und die Mischung etwa 15 Min. sprudelnd kochen, bis der Gelierpunkt erreicht ist (etwas schwierig, Gelierprobe machen). Abfüllen.
    Find ich ziemlich arbeitsaufwendig. Meiner Freundin macht so eine Arbeit Spaß. Schade dass originelle Marmelade so selten ist.

  2. DStaack schrieb:

    Neulich war ich wieder in Stuttgart. Und ich musste neuerlich feststellen: Stuttgarter, ihr habt es gut. Ihr habt die Markthalle! (Dass ihr auch noch den VFB habt, lasse ich hier außer Betracht.) Leckeres und Ausgefallenes in Hülle und Fülle. Hier wird dem Genießer Lust bereitet. Wir haben einen Wildkräutersalat mit Ringelblumen mitgenommen. Und das im Spätherbst. Und wir haben spanische Paprikawürste, Chorizo, mitgenommen. Lecker. Wenn man Knorpel mag. Blöd, dass ich keine mag. Na ja, heiter bleiben.
    Die Markthalle bietet aber noch eine Überraschung. Merz & Benzing. Ein kleines Kaufhaus. Man betritt es über einen Nachbareingang oder direkt vom Inneren der Markthalle – und staunt. Ein fast überwältigendes Angebot an schönen, teilweise erlesenen Dingen: für Wohnen, Küche, Garten … Und nichts, was man an jeder Ecke findet. Und jetzt, vor Weihnachten, bietet Merz & Benzing einen wunderbaren Weihnachtsmarkt.
    Dafür ist Stuttgart eine kleine Reise wert.

  3. Stefan Franz schrieb:

    Für den kommenden Winter werde ich mir einen (neuen) Duffle Coat anschaffen. Dieser klassischen Mantelform – ursprünglich getragen von der britischen Royal Navy – wird in Deutschland leider viel zu wenig Beachtung geschenkt. Im gesamten süddeutschen Raum habe ich telefonisch nach Geschäften gesucht, die den Duffle Coat von einem britischen Hersteller führen – vergebens. Zum Glück bieten diverse Online-Shops das Original von Gloverall an.

  4. Max schrieb:

    Hallo Detlef, kennst du die Wasserkunstanlage Paradies in Baden-Baden? Weitgehend unbekannt, ist sie bestimmt ein einzigartiges Stück Gartenarchitektur. Um 1920 geschaffen, liegt die Wasserkunst ganz schön versteckt in einem Villenviertel, grob gesagt, wenn man von der Kunsthalle Richtung Merkur blickt. An einem Berghang liegend, fließt, fällt, plätschert, ergießt sich das Wasser in vielen Stufen abwärts. gesäumt von Rosen, gerahmt von alten Villen und deren Parks. Und man hat einen sehr schönen Blick auf Baden-Baden.

    Wenn du die Wasserkunstanlage schon kennst, vielleicht lassen sich ja noch andere dafür interessiern. Der Wasserkunst wünsche ich viele Besucher. Na ja, leider wird es bald Winter.

  5. DStaack schrieb:

    Und diesen Tipp muss ich auch noch gleich veröffentlichen, eine Krimi-Schriftstellerin. Krimis? Glück? Heiterkeit? Ja, unbedingt! Diese Kriminalromane sind zum Sterben schön. Die Romane von Fred Vargas. Kein Mann. Eine Frau. Französin. Pseudonym. Eigentlich Archäologin. Geheimnisvolle Krimis, geistreich, witzig, skurril, abgründig schön. In der Buchbesprechung ihres aktuellen Romans »Der verbotene Ort« schrieb die »ZEIT«: ein Stück großer europäischer Literatur (oder ähnlich, ist schon einige Zeit her). Die Rätselhaftigkeit wird aber oft durch einen ziemlich konstruierten Schluss erreicht. Trotzdem wunderbar. Gut für einige Stunden Glück.

  6. DStaack schrieb:

    Weil ich den Autor besonders mag, will ich ihn auch gleich empfehlen: den Philosophen Rüdiger Safranski! Er hat einige wunderbare Biografien geschrieben. Schopenhauer, Nietzsche, Schiller. »Romantik. Eine deutsche Affäre« habe ich zuletzt von ihm gelesen. Safranski besitzt die besondere Gabe, die Personen so lebendig werden zu lassen, deren Denken so deutlich zu machen und zu zeigen, wie Denken und Existenz verknüpft sind, dass seine Bücher mit besonderem Gewinn zu lesen sind. Alles in einer schönen, klaren Sprache. Das macht Wissensvermittlung zum Genuss.
    Sein neustes Buch behandelt die Freundschaft von Goethe und Schiller. Das werde ich aber wahrscheinlich nicht lesen. Das Thema hat, zumindest jetzt, keine Priorität für mich.

  7. Karola Winde schrieb:

    Passend zum Thema kann ich das Buch “Glück kommt selten allein” von Dr. med. Eckart von Hirschhausen empfehlen. Er mag zwar auf der einen Seite Komiker sein; andererseits finde ich, dass man das Buch nicht als Ratgeber für die Glücksfindung sehen soll.
    Das Lesen dieses Buches hat mich einfach erheitert und das ist doch die Hauptsache, wenn es um Glück geht.
    Generell erfreue ich mich am Lesen toller Bücher. Probiert das doch auch mal!

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